GEW zum Lehrermangel

Mehr Maßnahmen erforderlich!

GEW zum Lehrermangel

Foto: A-Windmüller/pixelio.de

„Es sind deutlich mehr Maßnahmen erforderlich, um den Lehrermangel zu bekämpfen“, so Ulrich Thoden, Stadtverbandsvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW): „Es mangelt ja nicht an Bewerber*innen – ganz im Gegenteil. Der Numerus Clausus für das Grundschullehramt muss abgeschafft werden und es braucht deutlich mehr Studienplätze als bisher. Hierfür ist das Land verantwortlich.“

Nicht nachvollziehbar ist für die Gewerkschaft, dass die Verantwortung zwischen Universität und Land hin und hergeschoben wird. Weil die Universität die Personalkapazitäten nicht hat, können keine Auswahlgespräche durchgeführt werden.

„Wir sehen das Land in der Verantwortung mehr Studienplätze zu schaffen. Notwendig ist zudem die Aufwertung des Grundschullehramts durch die gleiche Bezahlung nach A 13 bzw. EG 13. Neben der besseren Bezahlung muss die Pflichtstundenzahl reduziert werden, es braucht kleinere Klassen, mehr Zeit für Austausch, Fortbildung und Koordination, Qualifizierungsmaßnahmen für Seiteneinsteiger*innen und weitere Maßnahmen zur Stärkung von Arbeits- und Gesundheitsschutz.“