GEW kritisiert „Tag der Bundeswehr“

„Kein normaler Arbeitgeber“ – Bundeswehr wirbt für Töten und Sterben

Die GEW unterstützt die Protestkundgebung am Samstag, den 15.6,. um 10 Uhr an der Lützow-Kaserne in Handorf.
GEW kritisiert „Tag der Bundeswehr“

Foto: Jörg Briese

„Den sogenannten „Tag der Bundeswehr“ sehen wir kritisch. Kriegseinsätze sind kein „Abenteuercamp“, Sportvergnügen oder technische Herausforderungen, sondern bedeuten Töten und Sterben“, so der Stadtverbandsvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thoden.

Die GEW kritisiert, dass durch Feierveranstaltung wie am kommenden Samstag in der Handorfer Lützow-Kaserne Militäreinsätze und Kriegführen als normal und zivil dargestellt werden soll. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen durch diese beabsichtigte Normalisierung erreicht werden. Thoden: „Eine Ausbildung und ein Arbeitsverhältnis bei der Bundeswehr sind etwas anderes als bei einem normalen Arbeitgeber. Erhalten die Besucher auch Informationen über die Opfer der Bundeswehreinsätze oder über traumatisierte Soldatinnen und Soldaten?“

Die GEW unterstützt die Protestkundgebung am Samstag, den 15.6,. um 10 Uhr an der Lützow-Kaserne in Handorf.